Beiträge von Turik

    *eine sehr erschöpfte Stimme ist leise im Funk zu hören, im Hintergrund kann man Hunde und Infizierte hören die an einer Holzwand Kratzen*


    Hallo? Hört mich jemand? Hier ist der Wolf... Ich brauche Hilfe... Bin verletzt und von Infis in einen Schuppen getrieben... Eine Art gesprengter Bauernhof in... Novaya...


    *Man kann einen Bewusslosen Kopf auf dem Boden aufkommen hören, noch ein Paar minuten lang den Lärm von drausen und dann ist es still.*

    Ein Mädchen, gerade mal 16 Jahre alt, sitzt mitten in der Nacht am Strand von Chernarus. Ihr Blick ruht auf dem Meer. Sie ist etwa einen Meter und sechzig Zentimeter groß, ihre Haut sehr blass und ihr Harr dunkel. Ihre Augen wirken im Mondlicht trüb und grau, früher waren sie gleichmäßig Hellgrau und ganz und gar nicht trüb. Nach einer weile nimmt das Mädchen einen Schreibblock aus ihrer Tasche und beginnt sich noch einmal durchzulesen was sie bisher zu Papier gebracht hat.


    Ich heiße Babara Winterling, komme aus Deutschland. Dort hatte ich ein normales Leben, ich wohnte dort bei meinen Eltern, wir hatten ein kleines Haus in einem Dorf. Ich ging noch zur Schule und das meiste meiner Freizeit verbrachte ich am Computer, entweder zum Lernen oder zum Spielen. Alles begann im Frühjahr 2019, als eine unbekannte Krankheit, sich innerhalb weniger Tage weltweit ausbreitete, und sich das Leben der Menschheit für immer änderte. Bis dahin war der schlimmste Tag meines Lebens, der Tag an dem wir erfuhren das mein Bruder, der einige Jahre älter war als ich, gestorben war. Mein Bruder war Soldat, er ist im Auslandseinsatz gefallen.



    Nachdem also diese Seuche über uns gekommen war, blieb es auf dem Land noch einen Tag länger ruhig als in den großen Städten, aber dann kamen die Kranken auch zu uns. Wir versteckten uns mit Vorräten für etwa drei Monate im Keller, allerdings hatten meine Eltern beide schon die Krankheit. Ich musste mit ansehen wie sie zu kranken wurden, Kranke die wir als Zombies bezeichnen würden. Als ich also eines Morgens nach den beiden sehen wollte standen sie in ihrem Zimmer und waren solche Dinger. Ich hatte mich noch nicht entschlossen, wie es weiter gehen sollte, da hörte ich von oben das Geräusch von schweren Stiefeln. Fast im selben Moment kamen schwarz gekleidete, russisch sprechende Männer in den Keller. Noch bevor ich etwas machen konnte zogen sie mir einen Sack über den Kopf. Ich konnte zwei Schüsse hören, ich denke das waren meine Eltern. Dann spürte ich wie diese Männer mir einen intravenösen Zugang am rechten Arm legten, dann wurde alles schwarz.



    Als ich wieder aufwachte befand ich mich in einem Raum den ich als Gefängniszelle bezeichnen würde. Es gab ein Bett, einen Tisch, einen Stuhl und einen Eimer. Ich lag in diesem Bett. Ich war noch nicht lange wach, da öffnete sich die Tür und ein weiß gekleideter Mann kam herein. Er nannte mich Fräulein Winterling. Er sagte mir sie bräuchten mich für einige medizinische Tests, entweder ich würde Kooperieren oder sie würden eine Lobotomie durchführen, um mich gefügig zu machen. Sie entnahmen mir in den folgenden Tagen immer wieder Blut, und einmal machten sie irgendwas extrem Schmerzhaftes an meinem Rücken. Hin und wieder spritzen sie mir auch irgendwelche Sachen. Ich hatte nicht mitgezählt wie lange ich da unten war, jetzt denke ich das das ein Fehler war. Als man mich nach vielen Tagen wieder in den Raum brachte, in dem sie das mit meinem Rücken gemacht hatte, bekam ich Panik, es war so unangenehm gewesen, hatte so weh getan das letzte mal, dass ich nur noch weg wollte. Zu fünft mussten sie mich Festhalten und zurück in meine Zelle bringen. So lange wie diesmal war ich gefühlt noch nie eingesperrt gewesen, es kam auch niemand der mir essen oder trinken brachte.



    Mit einem Mal riss man meine Zellentür auf, einer der Wachmänner dieser Professoren und Doktoren stand da und brüllte mich an ich soll fliehen, das sei meine Chance. Im gleichen Moment wurde er von Kranken, die ich schon von zu Hause kannte überrannt. Auch ich wurde nun von denen gejagt, ich rannte durch diesen Forschungsbunker und schloss mich in einem Zimmer ein, das ich ein Labor nennen würde, es war leer und die Kranken kamen nicht rein. Ich wartete so lange bis es ruhig wurde, und dann noch länger. Als ich mich irgendwann raus wagte sah ich mich in diesem Komplex um. Alle waren entweder tot oder geflohen. Ich fand den Lagerraum mit den Essens- und Trinkwasservorräten.



    In diesem Raum lebe ich nun schon ziemlich lange, aber es wird immer weniger hier drin. Bald werde ich den Bunker verlassen müssen, um zu überleben.



    Es ist so weit, heute gehe ich nach draußen, ich kann nicht sagen welches Datum wir haben, aber ich denke es ist wieder Frühling.


    Als sie damit fertig ist blickt sie noch einmal seufzend aufs Meer, der Himmel war nun von rosaroter Farbe, die Morgendämmerung setzte ein. Nochmals griff sie in die Tasche und holte nun einen Stift heraus. Sie senkte wieder ihren Blick zurück auf das Papier und begann zu schreiben.


    Als ich den Bunker verlassen habe verstand ich erst was mit dieser Welt geschehen ist. Da ich nicht kämpfen kann musste ich mich verstecken. Ich verbrachte meine gesamte Zeit damit irgendwo etwas Essbares aufzutreiben, ohne dabei in Kontakt mit den Kranken zu kommen. Aber die Kranken waren nicht die größte Gefahr. Ich war gerade in einem Waldstück unterwegs als ich eine Gruppe überlebender hören konnte. Schnell versteckte ich mich. Als sie näher kamen sah ich, dass sie Alle einheitliche Uniformen trugen, Alle die gleichen Waffen. Ich würde sie ihrem Aussehen nach als Soldaten bezeichnen. Einer konnte dem Anschein nach spuren lesen, er kam meinem versteck immer näher. Da ich wusste sie würden mich finden kam ich freiwillig heraus. Es waren keine Soldaten, es waren Banditen. Man darf niemanden trauen, nichts ist wie es scheint. Ich würde diesen Tag als den neusten schlimmsten Tag meines Lebens bezeichnen. Jetzt, nach dieser schrecklichen Nacht hat mich mein Weg zur Küste geführt. Ich weiß nicht welches Meer das hier vor mir ist, aber ich mag es irgendwie. Gern würde ich hier bleiben, aber das kann ich nicht. Ich muss mich vorbereiten, eine Waffe finden falls so etwas noch mal passiert. Essen Finden damit ich nicht verhungere. Eine Zuflucht finden, einen Ort, an dem ich mich verstecken kann.


    Sie packt ihre Sachen wieder in die Tasche und macht sich auf den Weg.


    Ich habe mich nach reiflicher Überlegung dazu entschlossen die Tagebucheinträge vorerst nicht mehr abzutippen. Zu gegebener Zeit werde ich dann den Text unter den Bildern ergänzen.

    Neue Karte, neuanfang mit dem angepassten Charakter, neues Tagebuch im alten Stil.

    Ich werde (nach wie vor) wenn die Zeit dafür gekommen ist, den in Sütterlin geschrieben Text unter den Bildern abtippen damit ihr es lesen könnt.

    Ich bitte nach wie vor darum Fehler zu entschuldigen.


    Ich mach sehr gerne Bilder und Zeichnungen zum Thema DayZ, und deshalb wollte ich fragen ob ihr für Zeichnungen und Fotos zum Thema DayZ, welche aber nichts mit dem RP zu tun haben einen extra Bereich einrichten könntet.