Martin Tanneck

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  • Alter: 27 Jahre


    Name: Martin Tanneck


    Mutter: Martina Tanneck-Katczynski


    Vater: Karl Tanneck


    Geburtsort: Berlin, Deutschland


    Beruf: Notfallsanitäter der Bundeswehr


    Rang: Oberfeldwebel (Hauptfeldwebel)


    Sprachen: Deutsch, Polnisch, Englisch, Russisch


    Martin wurde nach der Wende geboren und wuchs relativ behütet in Berlin auf. Seine Vorfahren hatten dagegen entweder als Russlanddeutsche, die während des Bürgerkriegs nach der russischen Revolution in das Deutsche Reich flüchteten oder als polnischstämmige Deutsche bzw. Polen eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Dies führte auch zu speziellen Familientraditionen, bei denen auch Martin mitmachte. So wurden die Kinder sowohl deutsch- als auch polnischsprachig aufgezogen. Damit sollte einem selbst oder seinen Nachfahren das Umsiedeln in ein anderes Land erleichtert werden, falls die politischen Umstände ein Verlassen Deutschlands empfehlenswert machen würden. Eine weitere Tradition war, dass jedes Familienmitglied zumindestens zeitweilig im Gärtnereibetrieb der Familie in Westberlin mitarbeitete, um in Notzeiten nicht völlig unbedarft zu sein, was den Anbau von Kräutern, Obst und Gemüse anging.


    Beim Besuch einer katholischen Realschule lernte er Englisch und Russisch als Fremdsprachen und es began sein Interesse für politische Geschichte, die dazu führte, dass er so manchen Geschichtstext las. Als Ausgleich und für eine bessere Selbstverteidigung begann er einen Judokurs. Nach dem Schulabschluss arbeitete er erst einmal als Gärtnergehilfe in der Familiengärtnerei bis er sich für eine Berufsausbildung entschloss. Weil ihm klargeworden war, dass das akzeptable politische System in Deutschland nur Bestand haben würde, solange es Leute gab, die es verteidigen würden, entschloss er sich, Bundeswehr-Sanitäter zu werden.


    Nach der Ausbildung zum Heeres-Notfallsanitäter trat er im Range eines Feldwebels in den aktiven Dienst. Wegen seiner Sprachkentnisse wird er im osteuropäischen Teil der NATO in einem Bundeswehr-Sanitätszug eingesetzt. Nach einiger Zeit Routine-Friedensdienst kam es zum Ausbruch einer Seuche die schliesslich den Einsatz des Militärs erforderte, so dass sein Trupp zu einem Sanitätszug verlegt wurde, der den Marschbefehl nach Livonia erhalten hatte, um dort ein Feldlazarett zu betreiben. Während dieser Einsatz begann, wurde er aufgrund seiner Dienstzeit zum Oberfeldwebel befördert.


    Die Epidemie geriet ausser Kontrolle und es mussten militärische Mittel eingesetzt werden, um die gewalttätigen Irren zu bekämpfen, welche die Seuche hervorbrachte. Das ganze war erfolgreich genug, um zu verhindern, dass das Lazarett überrannt wurde, aber es musste eine sehr grosse Sperrzone mit dem Zweck eingerichtet werden, die Seuche zu stoppen. Das führte dazu, dass nur noch sporadisch Funkkontakt mit anderen Militäreinheiten bestand. So igelten sich die Sanitätstruppen im Lazarett ein und führten so weit es möglich war, weitere Einsätze durch. In dieser Zeit erhielt er eine Feldbeförderung zum Hauptfeldwebel, wusste aber nicht, ob und wann diese offiziell bestätigt werden würde.


    Die Zeit verstrich und Lazarettpersonal starb oder kehrte nach einem Einsatz nicht mehr zurück. Besonders tragisch war der Tod eines der Militärärzte, welcher bei einem Einsatz durch das eigene Abwehrfeuer starb. Inzwischen hat sich die Lage beruhigt, solange man nicht in die Gegenden geht, wo viele Bären und Wölfe herumstreifen. Martin ist nach wie vor im Lazarett stationiert und hofft darauf, eines Tages wieder nach Hause zu können. Immerhin gibt es in der Gegend noch einen aktiven Bauernhof, so dass die Verpflegung erst einmal gesichert ist.

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