Der Preis des Lebens

Streaming Partner

Aktuell sind keine Streaming-Partner online.
  • "Wie bemisst man den Wert eines Lebens? In Scheinen, auf denen eine Zahl und das Gesicht einer bekannten Perönlichkeit prangt? In Sachen, wie einem Haus mit Garten und einem Auto davor? In Kugeln, die man benötigen würde dieses Leben zu nehmen? Oder viel mehr in dem, was diese Person geleistet hat?" A.T.



    Verdammte Scheisse ist das lang her. Zuletzt schrieb ich in ein Buch, als ich Bilanzen zog wer mit Lieferungen und Zahlungen im Verzug war... das müssten in etwa 3 oder 4 Monate sein.

    Jetzt habe ich wieder das Bedürfnis zu schreiben. Was hier rein kommt? Informationen, Gedanken, Pläne... Lieferscheine haha...

    Aber nun muss ich erstmal den gestrigen Tag zusammenfassen. Brukanov kam mit der Aufgabe zu uns, dass wir die Ortschaften im Umkreis erkunden sollten. Sprich: Sichern, Durchsuchen, Überlebende finden. Das ganze in zwei Teams a 3 und 2 Mann. Ich weiß nicht, ob es Glück oder Zufall war, aber Grey kam mit Funkgeräten von seinem Alleingang zurück. Damit konnten wir Kontakt halten. Zumindest grundlegend. Mit ihm waren wir dann zwei mal drei Leute. Wir teilten uns auf. Brukanov ging mit Sam und diesem Luis die Küste entlang nach Osten bis nach Solnichniy um von dort aus nach Westen in Richtung Mcta zum Sammelpunkt weiter zulaufen. "Meine" Gruppe bestehend aus Andrej, Grey und meiner Wenigkeit ging von Kamyshovo aus nach Nordosten bis wir auf einem roten Wanderweg nach Tulga kamen. Zwischen 5 und 10 Infizierte Kontakte die wir alle ausgeschaltet haben. Equipment gab es nicht wirklich, oder zumindest nichts was wir ohne weiteres wegbewegen konnten. Danach ging es auf den Wanderweg Richtung Nordwesten nach Mcta wo wir auf Gruppe 2 trafen. Sam hatte wohl nähere Bekanntschaft mit Luis Baseballschläger gemacht. Wenn unser Doc fertig ist sich bis zum Weihnachtsbraten vom letzten Jahr auszuscheissen, sollte er den vielleicht mal aufsuchen.

    Nun kommen wir zu den komischen Sachen.

    1. Mehrere Schüsse aus Richtung Küste (Mckey hat davon wohl keine gehört. Obwohl sie von der Küste gekommen sein müssten.)

    2. Eine offene Tür in Tulga. Kann und muss nichts bedeuten, aber ich schreibs auf.

    3. Ein Auto voller Zeug mitten im Wald. Laut Sam sogar fahrbereit. Auf den ersten Blick sehr verlockend... aber umzingelt von Bergen, ein Auto voller Beute? Wem da nicht die Alarmglocken schrillen, der wird sich nicht lang machen.

    Auf dem weg zurück fing es natürlich an zu regnen. Was auch sonst haha. Aber das war nicht das ungewöhnliche. Sowas erwähne ich nicht einfach so. In einem Haus, am Rand von Kamyshovo, war der Ofen an. Rauch stieg auf. Da war jemand! Aber wir haben ihn leider nicht gefunden. Entweder war er geflohen, oder aber...


    Im Lager wollte Grey noch mit mir reden. Wie ich über die Gruppe denke, das wir vom gleichen Schlag sind. Ja verdammt, sind wir, nur bist du einer von denen, die ganz weit oben waren. Ich hatte vielleicht 10 Leute unter mir, von denen ich zum Schluss einem den Kopf ebenerdig gedroschen habe und ein anderer wahrscheinlich auf einem Auge blind ist. Was solls. Grey könnte mir Tipps geben, ich könnte ihm das Land zeigen und eventuell auch das eine oder andere Versteck meiner Waren. Fakt ist aber: er ist kein Mensch mit dem man leichtfertig umgehen sollte. Daher gebe ich ihm auch nur das nötigste an Informationen fürs erste. Bis ich sicher bin, dass er meine Unterstützung "verdient".

  • "In diesem Spiel siegt nicht, wer die bessere Hand hat, sondern das bessere Pokerface." A.T.



    Der heutige Tag war... aufschlussreich. Ich habe mit Grey geredet. Er hat mir einen kleinen Einblick in seine Geschäfte gegeben, aber ich denke, es wäre zu viel das bereits als Spitze des Eisbergs zu sehen. Viel eher ein Sandkorn an einem Strand. Ich habe ihm aber ein paar weitere Informationen über mich gegeben. Heute war aber etwas komisch. Brukanov, welcher seit gestern auf Käpt'n Karacho getauft wurde, hat uns befragt. Er wollte wohl endlich mal wissen wen er da um sich hat. Habe erstmal gelogen. Nur zur Sicherheit auch was meine Verbindung mit Andrej angeht. Den kenne ich nun angeblich erst seit etwas mehr als 2-3 Monaten, weil er mir den Arsch gerettet hat. Soll Brukanov sich seinen Teil denken. Ich habe ihm später noch ein wenig Zuckerbrot zugeworfen. Nachdem Kris meinte, die Opiate würden nicht ewig haltbar sein, kamen wir auf das Thema Drogen. Ich bin in der glückliche Position in einigen Orten dieses Landes Garagen und auch ein paar kleine Wohnungen "angemietet" zu haben. Eine Garage, mit recht geringem Wert, liegt in der Batterie bei Berenzino. Einige BTM und Hanf lagern dort. Ich meinte zwar es wären nur wenige Samen, aber mein letzter Stand waren 200 Päckchen Opium, 3 Pakete Crystal a 5 pfund und eine Kiste voll mit Hanfsamen. Selbst wenn die Garage bereits geplündert sein sollte. Hinter einem Spind ist eine auskärbung in der Wand. Dort habe ich zur Sicherheit ein Päckchen mit Samen drapiert. Das ist definitiv noch da.

    In den kommenden Tagen werden wir Richtung Nordosten ziehen. Polykliniken und Omas Hausapotheke plündern, Schießtraining steht auch auf dem Plan. Daneben müssen mindestens 2 oder 3 neue Hütten entstehen. Und Zelte brauchen wir! Also kurz: ein Arsch voll Arbeit.

  • "Frieden ist nur die Pause zwischen zwei Kriegen."A.T.


    Dass wir nicht allein sind haben wir ja bereits geklärt. Aber dass diese Arschlöcher es wagen würden uns anzugreifen? Mutig oder dumm? Ich kann es noch nicht einordnen. Eher letzteres.

    Wie dem auch sei. Brukanov... was tust du nur? Du verteilst Aufgaben wie ein Befehlshaber. Ich dachte wir hätten alle etwas zu sagen? Langsam wird mir Grey sympathischer als Brukanov. OBWOHL ER EIN AMERIKANER IST BLYAT!! Aber gut. Dann ist es eben so. Wir mussten gestern auch unseren Fokus ändern. Hütten müssen warten. Die Mauern müssen gebaut werden. Ohne wenn und aber. Dabei werde ich definitiv noch helfen. Grey möchte sich aber lieber gestern als heute absetzen... zumal er auch gute Punkte nannte. Wir päppeln Überlebende hoch und geben ihnen die Illusion von Sicherheit, um sie dann irgendwann vor unser Tor zu setzen? Tut mir leid Brukanov. Aber das kann ich nicht verantworten. Bin zwar ein Arschloch aber ich erkenne Verschwendung wenn ich sie sehe. Natürlich ist unser Lager nur aus diesem Konzept entstanden. Aber meinst du ernsthaft wir können Menschen in den Tod schicken und sie werden uns beim nächsten Treffen freundlich begrüßen?? Bist du so naiv?


    Grey meinte er würde sich eine Baustelle bei Orlovets ansehen. Diese, wie er sagte, Lokation?? Location?? Laktoseintoleranz... würde ihm gefallen.

    Klingt nicht schlecht. Ich meine der Fischgeruch über den Grey sich aufregt habe ich kaum noch in der Nase... aber die Gischt, der Nebel... das geht mir auf den Sack..

    Eine Baustelle? Nicht unbedingt Komfortabel, aber vielleicht gibt es ja Häuser in der Nähe? Mal sehen. Wenn wir eine richtige Zuflucht bauen könnten, wären wir bestimmt auch nach außen hin attraktiv für andere Überlebende. Ackerbau, eventuell Viehzucht. Und im Hintergrund eine Destille, das Teil will Grey haben.


    Ergänzung zu Brukanov: Schickt uns los ein Dorf durchsuchen und schaukelt selbst die Eier? Aber gut vielleicht ist er nicht so fit wie er immer tut.

    Das andere waren seine Spitzen Bemerkungen: Warum bin ich nicht zu den Schüssen gerannt? Warum habe ich nicht geholfen?

    Vielleicht weil ich deinem militärischen Arsch genug Fähigkeiten zugesprochen habe, um sowas zu regeln? Vielleicht weil durch deine Schüsse die Infis im Dorf aufgescheucht wurden und in deine Richtung rannten? Rate mal wer die beseitigt hat. Aber gut. Dann komme ich nächstes mal, und du kannst zusehen wer dir die Gammelfressen ablenkt.

  • "Was ist der Unterschied zwischen Mord und überleben? Die Entscheidung, die man trifft!" A.T.



    Ein grauer Betonklotz. Das wollte Grey uns zeigen. Erst war ich nicht überzeugt. Wie sollten wir dort Leute unter kriegen? Aber auf dem Dach war ich vollkommen dabei. Heilige scheisse wir haben es sogar geschafft den doc auf unsere Seite zu ziehen. Zumindest bis Bukarov wieder vor ihm steht. Dann wird er sich entscheiden müssen. Was wiederum unseren Käptn Karacho angeht. Er ist zwar ein Arschloch durch und durch. Selbstständiges denken abseits von Befehlen scheint ihm fremd zu sein und er ist fett. Aber im Kern ist er ein guter Kerl, Arschloch hin oder her. Er und Mckey haben das Camp dort gegründet, er und Mckey sind der Schlüssel für das überleben so vieler Menschen. Grey meinte er würde Käptn Karacho nicht in der neuen Siedlung, Stützpunkt, Hauptquartier??? AM NEUEN ORT BLYAT! Sehen wollen. Kann ich verstehen. Die Mittelfinger könnten sie sich genau so gut direkt zeigen. Da hilft es auch nicht das beide gut reden können.

    Andrej ist jedoch eine Idee gekommen, wie beide Parteien nichts verlieren. Karacho möchte Menschen aufpäppeln, wir wollen Menschen eine Rettung geben. Wir sind fähig Ackerbau zu betreiben und Vorräte zu liefern. Das ist die Handelsgrundlage. Menschen, die Brukanov hinausekelt, bittet zu gehen oder für fähig zu überleben hält (nenne es wie du willst, für mich ist es Mord) gibt er die Info, wo sie uns finden.

    Wir liefern dafür Vorräte. Beide Seiten verlieren nichts.

    Zumal wir so fähige Leute bekommen. Die, die es lebend zu uns schaffen sind gut genug. Der Rest ist Kanonenfutter. Zwar hart, aber nötig.


    Was noch? Ach ja... dieses Mädchen... oder diese Frau. Sie könnte in meinem alter sein? Leni ist ihr Name. Hätte mir beinahe mit einer Axt einen neuen Scheitel gezogen.

    -Lockeres Mundwerk

    -Gedächtnisverlust (real, oder spielt sie das?)

    -hat mindestens einen Freund der Apotheker sein soll

    -Sympathisch zu einem gewissen Grad.

  • "Was ist der Preis der Lüge?" V.L.



    Mckey... was ist nur los mit dir? Gestern sagst du: ,,Ja wir können diesen Deal machen. Lebensmittel und Medis gegen Leute." Du warst mit Grey und mir einer Meinung was Bukakkov angeht... das sein Alleingang scheisse war. Heute wirfst du uns das gleiche vor... Ja wir sind gegangen Mckey...da hast du Recht. ABER es gibt einen Unterschied zwischen uns und Bukarov. Wir sind los,um das Camp an der Küste einerseits zu entlasten und andererseits weil wir so Vorräte in Mengen beschaffen können, bei denen dir schlecht wird. Bukarov ging, weil er seinem Ego nachgeben musste. Er jagt eine Person, die nur er gesehen hat? Lässt das Camp dafür links liegen?? Sehr toll.

    Leni. Dich hole ich da raus, sei dir sicher. Hätte ich gewusst, welches gesocks mit unserem Abgang dort einziehen würde, ich hätte dich geweckt... es tut mir leid.

    Wie heißen diese beiden Idioten? Matthew und Cletus, Clitus... Clitoris??? Haben die ganze Zeit mehr als hörbar darüber geredet uns abzuknallen... Als der eine Leni ansprach und ihr sagte sie solle die Waffe halten und dominanz ausstrahlen... Ich wollte ihm das Ding quer in den arsch schieben... Lass dich nicht von seiner Dummheit beeinflussen Leni! Wir kamen heute als Handelspartner in die Siedlung und gingen mit Mordanspielungen in unsere Richtung... Mckey.. ist es das was du willst? Ich glaube nicht... so bist du nicht... Grey war ebenfalls nicht begeistert.. wir haben nun keine Ahnung wie wir uns euch gegenüber verhalten sollen... meine Hand tut weh von den Schlägen gegen das Auto.. ich habe einen Zorn in mir... den ich zuletzt spürte als ich Vladimir den Schädel ebenerdig machte...

  • "Nicht jeder, der an deiner Seite steht, ist auch dein Bruder." A.T.



    Der heutige Tag war... aufschlussreich. In vielerlei Hinsicht.

    Punkt 1. Mckey hat das Kommando über das Lager. Brukanov ist demnach... Berater?? (Muss genauer eruiert werden)

    Punkt 2. Haben nun richtiges Bündnis mit dem Lager an der Küste. (Manpower gegen Ressourcen)

    Punkt 3. Wir sind nicht die einzigen Leute, die im... Handelsgewerbe unterwegs sind. Ukrainische Mafia... schlimmer hätte es wohl nicht mehr kommen können.. (Verbündete? Wenn ja, verdammt hoher Preis. Wenn nein, noch viel höherer gottverdammter Preis.)

    Punkt 4. Um Cletus und Matthew wurde sich "gekümmert". Cletus wurde mit den Mafiosi gegangen. Um Matthew habe ich mich gekümmert. (Habe mir meinen Poncho eingesaut. Ob Sam den immer noch will?)


    Die letzten beiden Punkte bereiten mir am meisten Kopfschmerzen. Die Mafiosi wissen wohl, wo wir uns befinden. Diesen Vorteil werden sie wohl bald nutzen... (da müssen wir ausgeglichene Verhältnisse herstellen! Wo und wie viele sind sie?)

    Ihr Anführer... der macht mir am meisten Sorgen. Diese Sorte Mensch redet nicht so viel wie ich es tue... Das lässt sie wohl gefährlicher wirken? Keine Ahnung. Aber etwas an ihm... lässt mir keine Ruhe.

    Wir müssen sehen was wir in diese Richtung unternehmen.

    Zum Schluss... wir haben alles richtig gemacht... es kam heraus, dass Cletus und wohl auch Matthew Menschenfleisch bei sich trugen... Beine, Arme... sollte ich herausfinden, dass dies Leni war... Mckey... dann wirst du dir wünschen mich nie getroffen zu haben. Mich enttäuscht man nicht!

    Von jetzt an werde ich JEDEN der irgendwelche Körperteile spazieren trägt mit Blei vollpumpen. Mir egal wer es ist.

  • "Überleben ist eine Sache. Leben eine ganz andere..."



    Der Anfang ist getan. Unser Eingangsbereich ist nun so befestigt, dass wir das Feuer auf einen Punkt konzentrieren müssten, wenn jemand uns angreift. In den kommenden Tagen werde ich aus unserem Betonklotz eine Festung machen. Wenn wir angegriffen werden, dann wird das nach unseren Regeln erfolgen. Das wird ein Arsch voll Arbeit. Aber ich habe Bock drauf! Unsere Topprioritäten sind atm: Zangen, Nägel, Bretter. Den Rest finden wir glücklicherweise nebenbei. Haben wir eine Zange, kann ich das Tor fertig bauen. Haben wir Nägel kann ich die erste Ebene dicht machen. Usw.

    Was war noch? Achja... Brukanov hat einen LKW (fällt unser Schießtraining nun flach?). Er hat sich am Abend über den Funk gemeldet. Das Camp an der Küste wird verlassen... Das mag zwar eine Rettung für die Leute sein, die momentan dort leben. Oder gelebt haben... aber was ist mit den Überlebenden, die wegen Radio Kamaz oder ähnlichem dort hin kommen??? Das ist nicht gut... Ich werde morgen mit Grey reden müssen. Ich möchte nach wie vor wenigstens einmal wöchentlich dort runter und ein paar Vorräte unterbringen. Dort ist es zumindest soweit sicher, dass man keine Angst haben muss von einem Infizierten angeknabbert zu werden.

    Wobei... sicher?? Warum haben die das Camp verlassen? Das gilt es jetzt herauszufinden. Waren es womöglich doch Infizierte? War es eine Bedrohung von außen? Interna? Wir müssen wissen, was dort passiert ist. Ansonsten könnte uns eventuell bald das gleiche drohen.

    Morgen fahren wir erstmal nach Svetlojarsk. Dort, im Hafen, gibt es Bretter. Die brauchen wir.

    Ich muss den jungs noch sagen, dass sie sich von der Kirche fernhalten sollen. TODESZONE!!

  • "Die Macht des Wortes "unmöglich" wird lediglich durch unsere Vorstellungskraft bestimmt." A.T.



    320 gute Bretter. So viel konnten Andrej und ich aus einem Lager in Svetlojarsk holen, bevor die Infis sich dachten mal hallo zu sagen. Mit denen könnten wir den Ausbau unserer Festung beginnen. Aber mit knapp 70 Nägeln ist das fürs erste nur Wunschdenken. Was noch? Haben Brukanov, Brite Schotte und den Apotheker getroffen. Die scheinen nun gemeinsam unterwegs zu sein... (wo ist Leni? Dachte die wäre bei euch?) Haben meine Frage, warum sie das Camp aufgelöst haben aber entweder ignoriert oder nicht gehört. Wie dem auch sei. Wir haben gestern ein Lager bei Moglievka gefunden. Genauer bei dem ehemaligen Restaurant unterhalb von Zub. Die Bewohner waren aber nicht sehr... freundlich. Sollen morgen wieder kommen? Ahja, mal seh... nein ich denke nicht. Das wären nun insgesamt 3 Lager, die nicht auf unserer Seite sind. 1.Die Ukrainer, 2. Diese Typen hier und 3. Die Barbesitzer... was immer diese beiden (sollen laut Andrej 2 sein) geraucht haben... mein Stoff war es nicht. Mitten in Bere eine Bar eröffnen??? Ich denke ein Strick als Eröffnungsgeschenk wäre sogar mehr als angebracht!

    Da wir nicht wissen, was in den Städten und Wäldern vor sich geht, ist jeder, der nicht auf unserer Seite steht automatisch gegen uns. Etwas dazwischen gibt es nicht.


    Morgen Nägel suchen Artjom! Und mit Maccis Zange das Tor klar machen. Dann kann keiner so schnell mit uns ficken!

  • "Wenn sich Menschen ihrer Menschlichkeit entledigen, sind sie dann Tiere? Oder bessere Menschen?"



    Die letzten Tage waren... aufschlussreich, produktiv, erschreckend und überaus ermüdend.

    Was wir nun wissen:

    -Wir sind Teil eines riesigen Experiments

    -Chernarus ist abgeriegelt

    -ein Unternehmen Namens "Tec" ist dafür verantwortlich was hier passiert

    -es gibt einen Bunker der nur von innen geöffnet werden kann.

    -es gibt eine Akte in einem Militärstützpunkt


    Wir haben einen Arsch voll Arbeit vor uns. Das HQ muss endlich dicht werden (habe mit Andrej und Karel heute schon einen Teil der Front zugebaut. Weniger Wind pfeift durch.)

    Morgen werde ich mich um den Teil rund um Andrejs Waffenlager kümmern. Ich habe Pläne wie wir das komplette Gebäude optimal nutzen können. Hätte ich nur ein paar Blaupausen des Gebäudes, dann könnte ich es einzeichnen... naja hätte hätte liegt im Bette.

    Beim Toben hat sich Sam ein Bein gebrochen. Karel konnte es zum Glück schienen, sodass es ihm jetzt den Umständen entsprechend okay geht. Allerdings hat er Schmerzen. Somit müssen wir ein Medikament Namens Kodein besorgen (blau/schwarze Packung) Karel hatte selber nur 2. Somit hat Sam heute eine halbe bekommen und die andere soll er morgen nehmen. Das muss reichen... verdammte scheisse. Hätte ich mein Notizbuch noch, wüsste ich, wo genau in Berenzino das Gras ist. THC kann bei Schmerzen helfen... Aber jetzt muss das Kodein reichen. Er liegt im gleichen Raum wie Andrej und ich. Somit können wir ihm helfen wenn er etwas braucht.

    Leni macht sich Vorwürfe, aber das vergeht. Sie macht sich gut und lernt schnell. Ich werde morgen mit ihr und Andrej mal ein paar Kliniken anfahren. Wir suchen nur nach Kodein. Den Rest haben wir in rauen Mengen.

    Wenn das erledigt ist, wirds hässlich. Wir müssen, wohl oder übel, Militäranlagen plündern. Unsere Mun geht zur neige, mein Gewehr muckt auch schon etwas.

    (Der Händler bei mogli wäre eine Option?)

    Wie dem auch sei... es liegt viel Arbeit vor uns. Grey meinte er würde sich ein paar Dinge ansehen wollen. Das Schiffswrack unter anderem und wohl die Landesgrenze? Keine Ahnung mehr. Jedenfalls ist er für die Woche weg...

    Ich muss nun schlafen..

  • "Der Mensch, der dich am besten belügen kann, bist du selbst."



    Grey ist weg. Mal wieder einer seiner Alleingänge? Na gut, er weiß was er tut.. hoffe ich. Für die Dauer seiner Abwesenheit hat er mich zum Boss gemacht... Mich?! Es ist eine Sache ein paar Idioten als Kanonenfutter unter sich zu haben... aber das Überleben einer ganzen Gruppe sicher zu stellen? Okay. Ich habe keine Wahl. Dann fangen wir Schritt für Schritt an. Sam ist momentan am schlimmsten dran. Also läuft am besten alles nach seinem Rhythmus. Kodein konnten wir glücklicherweise auftreiben. Nun hat er 10 Tage Ruhe vor Schmerzen... bis dahin sollten wir

    1. Weiteres Schmerzmittel besorgen.

    2. Mun. Vorräte auffüllen.

    3. Bauen des HQ weiterführen

    4. Augen nach Lager der Bratwa offen halten...


    (Geordnet nach Priorität)

    Unsere Lebensmittel reichen fürs erste locker aus. Wasser holen wir eh fast jeden Tag.

    Mich wurmt nur, dass der Doc weg ist. Wo ist er hin? Warum ist er weg? Wir stehen nun ohne Mediziner da. Das ist übel. Das ist richtig übel. Wieder ein Grund mehr die Bude dicht zu machen. Es zieht in manchen Teilen schlimmer als ein Krampf im Oberschenkel. Somit können Krankheiten schneller und schlimmer werden.. wir müssen wenigstens 2/4 Etagen komplett dicht machen, um dort Wärme speichern zu können. Die Ebenen 1 und 3 sind meine Favoriten dafür. Erste Etage allgemeine Räume, dritte Wohnquartiere. So wäre der Platz optimal genutzt... Aber jetzt ist erstmal Feierabend. Andrej dieser depp hat vorhin einen Witz gebracht, dass mein Bauch vom Lachen wehtut... aua.

  • Heute mal kein Spruch,Zitat oder ähnliches...

    Wir haben unsere Flagge hissen können. Somit ist dieses Gebiet nun offiziell unter der Kontrolle der Holders.

    Weiterhin ist unser Gebäude nun komplett Richtung Norden dicht. Abgesehen von zwei Fenstern im baldigen Planungsraum kann uns von Norden her nun nichts mehr passieren. Morgen kümmere ich mich um den eben genannten Raum. Wir haben eine Karte des Landes ergattert, damit kann der Raum gestartet werden. Wir haben somit ein wenig Sicherheit, falls unsere Leute nicht Heim kommen, können wir so zumindest das Gebiet in dem wir suchen müssen, einschränken. Das wird unsere Sicherung solang wir noch keinen funk haben. Ist zwar nur spärlich aber besser als gar nichts.

    Der nächste Punkt ist Sam. Er ärgert sich, dass er momentan nicht helfen kann. Als er heute nicht die Flagge holen konnte, weil ich diese schon mitgebracht hatte, war er am Boden zerstört... wir haben sie ihn dann hissen lassen. Damit er sich nicht so ganz nutzlos fühlt. Ich würde ihm gerne das schießen beibringen. Aber mit unseren derzeitig... seeeehr überschaubaren Vorräten an Munition fällt das flach. Ich bin auf 14 Schuss mit meinem Gewehr runter. 10 für meine Schrot... klar haben wir für letztere noch was im Lager..., aber für das Gewehr trage ich jeden Schuss, den wir besitzen, am Mann.

    Des Weiteren brauchen wir ohnehin bessere Waffen. Wenn wir als Holders nach ganz oben wollen, müssen wir entsprechende Ausrüstung haben. Nicht um sie zur Schau zur stellen und damit anzugeben... sondern um im Fall der Fälle wirksam unseren Standpunkt klar machen zu können. Das geht mit unseren Waffen aus dem letzten Jahrhundert eher... Semi gut. Wenn es zum äußersten kommt, wären die selbst zu langsam dass wir uns nicht mal selbst richten könnten.

    Das Thema mit anderen Überlebenden. Ich weiß ziemlich genau wie viele sich in unserer direkten Nachbarschaft befinden. Darunter sind aber nicht die von der Bratwa. Das kann nur bedeuten, dass sie weiter westlich sein müssten. (Sowohl südwestlich als auch nordwestlich, eben der ganze beschissene Westen!) Kann mir erstmal nur recht sein. Dann haben wir Ruhe. Bald werden wir uns jedoch... einigen müssen. Partner mit gleichem Gebietsanspruch, oder Trophäen. Dazwischen... könnte es etwas geben. Aber ich bin mit bei dem, was ich bisher erlebt habe, nicht sicher ob da etwas anderes zur Debatte steht.

    Zusätzlich glaube ich auch, dass Grey in diesem Land keinen zweiten Big Boss neben sich tolerieren wird.

    Jedoch gilt: solange die die Füße still halten, tun wir das gleiche. Gerade weil es für uns gesünder ist.

    Der Doc ist weiterhin verschwunden... das gefällt mir immer weniger. Klar Grey auch, aber der hat sich wenigstens abgemeldet. Vom Doc keine Spur. Wie ich sowas hasse. Was ist so viel verlangt an einem "jungs ich bin für Zeitraum x weg und sehe mich am Ort y um!". Richtig, gar nichts.

    Wie dem auch sei. Mein Essen ist bald fertig. Zumindest geiert Andrej schon darauf wie ein Hund, und das bedeutet, dass es gut riecht. Ich muss mich also beeilen. Der Sack soll sich selber was warm machen!

  • Ich fasse heute mal die vergangenen beiden Tage zusammen. Gestern sind Andrej, Liam und ich auf eine Tour zum Vybor Militärgelände gefahren. Zwischenstopp in Stary und Gorka um weitere Tabletten für Sam zu suchen. Haben 9 weitere gefunden. Das gibt ihm 16 Tage ohne große Schmerzen. Ein weiterer Fund ist eine vollautomatische Schrotflinte. Eine Saiga samt Magazin. Damit haben wir schon mal etwas mehr Argumentationskraft. Ich hab mir leider wegen des Scheisswetters einen Schnupfen eingefangen. Gerade während ich schreibe köchelt ein Tee vor sich her und eine Tetra habe ich bereits genommen. Vom Doc fehlt nach wie vor jede Spur... sollte er morgen nicht wieder hier sein, müssen wir davon ausgehen, dass er verschollen oder gar tot ist.

    Jedoch gibt es auch gute Nachrichten. Bis auf 3 Mauern ist unser Lager nun komplett dicht. Ein Eingang, ein Ausgang. Das wird schon mal etwas helfen.

    Leider sind dabei sämtliche Bretter und der Löwenanteil Nägel drauf gegangen. Somit waren Andrej und ich heute noch in Berenzino. Dort fanden wir fast 500 Bretter in gutem Zustand sowie eine Schachtel kleiner, galvanisierter Freunde, die uns beim Bauen helfen werden. Ich denke wir können Ebene 1, wenn wir im bisherigen Tempo (vorausgesetzt genug Nägel sind da) in den kommenden 3 Tagen komplett abriegeln und so Version 1 der Festung vollenden.

    Im Funk ist es ruhig in den letzten Tagen. Sonst hat man immer mal jemanden vereinzelt im Äther gehört. Beispielsweise Brukanov der mit Macci redet oder diesen über Funk erreichen möchte. Oder andere Überlebende. Aber seit ein paar Tagen ist es ruhig. Das gefällt mir nicht. Selbst von der Bratwa haben wir seit jenem Tag nichts mehr gehört. Ich weiß nicht, wie ich das deuten soll?

    Ich weiß aber eines genau. Jetzt gibt es Tee und dazu Spaghetti aus der Dose.

  • Sam ist endlich mal wieder wach. Er meinte aber er hat noch immer Schmerzen. Naja. So ein Bruch braucht seine Zeit. Er war sichtlich erleichtert zu sehen dass es dem Lada gut geht. Andrej und ich waren wohl nur Beiwerk. Was Grey angeht, der war nur für etwas mehr als 48h im Lager. Danach ist er Richtung Westen aufgebrochen. Wohl zur Westgrenze nach Zentralchernaruss um dort zu sehen, wie es läuft. Der Norden soll laut ihm schwer befestigt sein. Eine Mauer, Stacheldraht, Patroullien. Das waren aber nur die Sachen, die er auf 200m erkennen konnte. Pfah.... wir dachten schon einmal dass ein paar Zäune und Mauern diese Missgeburten aufhalten könnten. Und nun? Leben wir in einem Land wo nicht der Mensch sondern hirnlose Adaptionen das Sagen haben. Haha man könnte fast meinen es wäre wie unter der Regierung. Wie dem auch sei. Dieser Zaun kann nicht ewig halten. Früher oder später müssen die Russen oder wer auch immer da das Kommando hat, etwas unternehmen. Krach zieht diese Bestien an. Und laut Grey befindet sich in der Senke hinter Novodmitrovsk eine Horde, welche täglich größer wird..... es gibt einen Steinbruch... vielleicht können wir sie dort hineinlocken und einsperren... oder wir locken sie in Richtung Norden. Damit diese Arschlöcher an der Grenze mal was zu tun haben.

    Es wird aber nicht besser. Wir haben ein paar verlassene Militärlager durchsucht. Myshkino war dabei das Scheissloch dieser Reise. Munition ohne Ende in infs gepumpt und einen Mittelfinger als Dank bekommen. Da kriegt mich keiner mehr hin!

    In den nächsten Tagen liegt der Fokus wieder auf Nägeln. Die brauchen wir um die Festung weiter auszubauen. Sam-Sicher ist sie ja inzwischen. Zumindest bis der eine neue Ecke zum runterfallen findet.

    Grey wird nach seiner Rückkehr das Thema Hierarchie ansprechen. Ich hoffe alle gehen damit konform... im Grunde haben wir vieles ihm zu verdanken. Aber als Brukanov das Lager "angeführt" hat war dies auch der Beginn der Separation... das darf nicht nochmal passieren. Auch wenn es krass klingt. Wer nicht für die Holders ist, ist gegen uns. Das muss jedem klar sein.

  • Das.War.Das.Letzte.Verdammte.Mal.


    Von jetzt an helfe ich keiner Sau mehr. (Sagte der mit dem Helferkomplex)

    Aber wie komme ich darauf? Gehen wir auf Anfang.

    Grey ist wieder da, und auch Leni. Dadurch, dass wir zu viert waren, dachte ich mir wir nutzen diese Anzahl um ein paar Orte zu plündern, mit dem Fokus auf Nägeln. Dadurch, dass wir jeden Ort im näheren Umkreis bereits durchsucht hatten, und es ein paar Tage- Wochen dauert, bis diese Matschbirnen wieder etwas fallen lassen, waren heute die Orte um den Hohldübel Green Mountain dran. Also Rogovo, Pogorevka, Pulkovo und danach wollte ich noch Sosnovka mitnehmen. Zeleno wäre nur ein Zwischenstopp zum Tanken nach meiner Planung. Aber Grey wollte sich, wohl oder übel, diesen scheisshaufen einer Stadt ansehen. Was das für ein Fehler war, sollten wir erst merken, als wir jemanden Helfen wollten.

    Beim Plündern bemerkten wir eine Scheune außerhalb von Zeleno (wir haben auf einem Dach mit unseren Waffen das Gebiet abgesucht. Ist mit einem Visier wesentlich angenehmer und einfacher) Die Scheune war anfangs nicht interessant. Ich sah kurz dort hin und bewegte mich langsam die Waldkante entlang. Falls dort ein Schütze o.ä. sitzt. Bei Großstädten weiß man nie. Aber kurz bevor die Scheune aus meinem Visier verschwand, öffnete sich das Tor. Zwei Personen kamen heraus. Sie liefen, mit etwas Abstand zueinander, den Berg hinunter Richtung Stadt. Genau in Richtung Militärlager. Mit unseren Infos darüber dachten wir, es wäre nur fair ihnen zu sagen dass dort irgendwelche giftscheisse ist. Tja. Wir liefen ihnen durch die Häuser entgegen. Als wir bei einer Feuerwehr mit Pianogebäude ankamen, sahen wir sie in einem roten Backsteingebäude. Dort drin hatten die wohl Stress mit infs. Grey und ich gingen geduckt dort hin und wollten ihnen helfen, die Infs ablenken oder beseitigen. Dann standen plötzlich diese Arschlöcher hinter uns. Mit gezogenen Waffen. Es wäre nichts persönliches, sagte der eine... oh Freundchen... glaub mir du hast es persönlich gemacht. Nur so überlebt man. Grey und ich wurden dann in die Feuerwehr verschleppt. Zum Glück ist Andrej ruhig geblieben. Notiz für mich:AB JETZT IST FUNK PFLICHT!!

    Diese 4 Trottel laberten darüber aus Cherno hierher gekommen zu sein. Drei Typen, eine Frau. Einer dieser Penner hat immer gehustet, das Weib gekichert wie eine Irre. Das einzig sinnvolle, was von denen kam, waren ein paar Nägel. Sie sagten was, sie wollen ins Landesinnere. Dann sollen sie ruhig. Mir ist es gleich. Die Holders werden immer mächtiger. Ab jetzt gilt auch eine neue Politik bei uns. Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Dazwischen gibt es nichts mehr. Die einzigen auf Augenhöhe sind momentan wohl die Bratwa. Aber um die Penner ist es seeehr ruhig. Mir nur recht. Dann können wir Präsenz zeigen.


    Was den doc angeht. Der ist wohl krepiert, mir egal. Wird nicht der einzige Arzt gewesen sein. Jetzt heisst es erstmal Infos verarbeiten und die nächsten Züge dieser 4 wandelnden vorratakammern abwägen und voraussehen.

  • Fassen wir zusammen:

    -Der Doc ist weg. Ob tot oder sonst was ist mir gleich.

    -Jemand bedient sich an unserer Munition (Liam?)

    -Sam ritzt infizierten irgendwas in die Brust

    -die Vier aus Zeleno heißen ab jetzt Vorratsfüllung 1-4

    -WIR.BRAUCHEN.MUNITION.


    Heute haben Andrej und ich das Waffen/Munitionsdepot mit einem Tor versehen. Die Kombi kennt momentan nur er, und fürs erste reicht das. Dazu werden noch Grey und eine dritte Person kommen. So kann sichergestellt werden, dass immer jemand da ist, der die Kombination kennt.

    Grey hat auch Aufgabenschwerpunkte verteilt.

    Bisher:

    -Andrej=Waffen

    -Leni=Lager und Inventur (Außer Waffen)

    -Sam= Mechaniker, Planung von Touren und Zusammenstellung der Teams

    -Luois= habe ich entweder nicht gehört oder vergessen... (nachlässig Artjom, nachlässig!)

    -Ich= Greys Vize, Bauen und absichern der Festung

    Grey wird wohl ab morgen wieder auf eine längere Tour gehen. Bisher waren diese immer sehr aufschlussreich, wenn sie auch wenig Ertragreich waren, die Informationen waren jedes mal Gold wert.

    Ein neuer Mediziner muss definitiv auch her!!!

    Ich habe heute auch unsere neue Politik verkündet. Früher oder später war es ohnehin mein Ziel (und auch Greys wenn ich ihn richtig verstanden habe. Mein Englisch ist immer noch sehr schwierig zu verstehen. Sein russisch wird aber besser.)

    Dass wir von diesen vieren dann mit Waffen bedroht wurden, obwohl wir helfen wollten, hat das ganze einfacher gemacht als gedacht. Dass Leni dabei war wird die Gruppe noch weiter überzeugen, wenn sie es den anderen bestätigt. Somit müsste ich denen sogar dankbar sein haha. Haben unseren Politikwechsel sogar legitim gemacht.

    In diesem Sinne: danke ihr trottel.

    Andrej geiert wieder auf mein Essen. Das heisst wohl es ist gut. Wobei. Der frisst selbst Hundefutter. Naja wie dem auch sei. Gebackene Bohnen dazu eine Ofenkartoffel und ein Stück Trockenfleisch. Dreisternerestaurants sind ein Scheissdreck dagegen!!



    Ergänzung....


    (Nein sind sie nicht... man war das übel...)

  • Eine Explosion in Novodmitrovsk? Drei Leute haben versucht das Lager von Brukanovs Vorgesetztem zu stürmen? Diese sollen sehr taktisch vorgegangen sein und sich wie Militärs bewegt haben? Warum klingt das so, als hätte dieser Typ oben im Turm den Löffel abgegeben?

    Ich persönlich glaube nicht, dass der sich nochmal blicken lässt. Ich wüsste nicht wieso.

    Neben diesen Informationen, die ich eher neutral aufnehme, sagte er uns außerdem, dass Mckey nun die Scheißerei durch sein eigenes Fressen bekommen hat (Karma hehe). Vielleicht hält ihn das ja in Zukunft von Kochtöpfen fern (wer's glaubt) so oder so hoffe ich ihm geht's bald besser.

    Weiterhin konnten wir unseren Wasserspeicher verdoppeln. Von rund 60 Liter auf 120. Das dürfte zumindest etwas länger reichen. Aber wir werden sehen. Ich bin gespannt, wie sich die anderen ihrer Aufgaben bewusst werden. Lenis Zettel am Lager. Das zeigt mir, dass sie es drauf hat. So aufgeräumt war das Lager zuletzt als der doc drin war. Nur ist das hier nun sogar nach Verfallsdaten, Sinnhaftigkeit und dem Alphabet nach geordnet. (Letzteres vielleicht nicht, aber ich brauchte eine dritte Aufzählung.)


    Aber nun wird es unschön. Kurz vorm eigentlichen Zapfenstreich hat Brukanov vier Leute am Hügel gegenüber unseres Lagers erspäht. Mindestens einer hat wohl auf unsere Beschreibung der Zelenogruppe gepasst. Zufall oder waren sie es? Vor allem, warum so provokant vor unserem Lager entlang? Hinten rum hätte nur die Wache dort sie gesehen. Das war Louis und der kennt die vier nicht. Also wäre er vielleicht erst später zu uns gekommen. Aber nein. Direkt vor uns über den Berg, schön sichtbar, vor allem mit dem roten Rucksack (Memo an mich: Andere Jacke, wenn du draußen unterwegs bist!).

    Die sind nach orlovets rein. Dort haben sie den gelben Sarka wohl fahrtüchtig gemacht... aber vergessen Wasser in dem Kühler zu füllen. Vom Kran aus konnte ich deutlich den Rauch des Motors sehen.

    Vorteil der Sache mit den vieren: diese erste Wache wird mal nicht so langweilig wie der Rest.

    Nachteil dieser Sache: der Nebel wird immer Dichter. Es war richtig heute nicht auf dem Kran Wache zu halten. Das Dach des Eingangsgebäudes muss reichen.

    Ich meine aus dem Ort etwas Licht zu sehen. Vielleicht ein Feuer in einem der Häuser? Oder spielt mir mein Kopf schon streiche wegen dem Schlafentzug. Ich bin mit 26 zu alt um eine Nacht durch zu machen... schwach haha. Aber in etwa einer Stunde müsste es hell werden. Dann übernimmt Andrej oder Louis. Ich freu mich aufs Bett.

  • Der Sarka ist weg. Ob diese vier Gestalten etwas damit zu tun haben? Das würde nahelegen, dass ein Mechaniker unter ihnen ist.

    Fakt ist, der Sarka ist weg. Sowohl Karel als auch ich haben kurz nach dem wach werden ein Fahrzeug Richtung Polana fahren sehen. Allerdings war es zu diesig um zu erkennen, welche Farbe oder überhaupt was für ein Modell es war. Wir müssen in den kommenden Tagen aufpassen. Die vier Gestalten haben mit Sicherheit unser Lager gesehen. Das bedeutet ich muss mich ranhalten. Es gibt allein im Erdgeschoss noch 4 Räume in die man problemlos reinschießen könnte. In der ersten Etage ist abgesehen von Greys Büro alles offen. Von der zweiten brauchen wir gar nicht reden. Ein Betonmischer. Den brauchen wir. Genug Ziegelsteine liegen hier ungenutzt rum...

    Wir haben heute ein Tor vor den Eingang gesetzt. Es ist immer offen und im Notfall trage ich gerade das Schloss bei mir, mit dem wir die Tür verschließen können. Danach gibt es nur noch einen Weg hinein. Um den sollte ich mich am besten gestern kümmern.

    Andrej hat auch einen kleinen Schießstand gebaut. Dort können wir die Leute üben lassen, die vorher nie eine Waffe genutzt haben.

    Er hat zwar zur Seite hin alles abgesichert. Aber wir brauchen einen Kugelfänger. Die Hescobarrieren die ich gestern fand sollten dieser Aufgabe gerecht werden.

    Was noch?

    Ach ja. Morgen wollen wir uns um Projekt Besenkammer kümmern. Es wird Zeit. Ich muss mich auch bald an die Steckbriefe setzen für Grey. Ein kurzer Überblick über Fähigkeiten, Stärken, Schwächen und Möglichkeiten der Bekämpfung wäre theoretisch genug. Mal sehen.